Zu unserer Ehrungsstunde am 23.11.2025

Musik eines Blechbläser-Trios der Musikschule Senden schon zu Beginn und immer wieder zwischendurch, das gab der Ehrungsstunde einen wunderbaren Rahmen.
Treue ist Kraft – unter diesem Motto führte Thomas Schmidberger traditionsgemäß durch unsere Ehrungsstunde. Der Verein schöpft seine Kraft aus seinen über 800 Mitgliedern, aus denen, die sich ehrenamtlich einbringen, aber auch aus den vielen, die einfach mitmachen und sich in der Gemeinschaft wohlfühlen.
Neun Mitglieder wurden geehrt für 25-jährige Mitgliedschaft: Elisabeth Paller, Claudia Dornacher, Maximilian Wezel, Melitta Jabs, Marvin Schuster, Sabine Griebel, Tanita Rothenbacher, Elisabeth Drexel und Caterina Bayer.

40 Jahre im Verein sind Beate Jung, Ulrike Reger, Timothy Ströbele, sowie Oliver Leitmann.

Für 50-jährige Mitgliedschaft wurden Bettina Baur, Roland Braun, Hans-Peter Fürst und Dr. Karlheinz Maier geehrt.

60 Jahre ist nunmehr Eva Holzbrecher dabei.
Direkt nach dem Ende des Krieges, vor 80 Jahren, war Josef Kroner in die damals neu gegründete TSG eingetreten; hochbetagt spielt er heute noch in der Seniorengruppe der Tischtennisabteilung!

Im Sportverein ist man in aller Regel nicht nur Mitglied und schaut zu, wie man immer älter wird, man treibt auch Sport! Obwohl die TSG eher auf Breitensport von ganz jung bis ganz alt ausgerichtet ist, gibt es doch auch zunehmend sportliche Erfolge, die als Ansporn für alle wichtig sind und die man daher unbedingt ehren muss!
Herausragend bei den Turnern waren Elisabeth Usachov und Manuel Jurisch, die beim Bezirkskinderturnfest im Leichtathletik-Dreikampf und im Wahldreikampf jeweils zweite Plätze belegten.
Bei den Tischtennis-Bezirksmeisterschaften kam Konstantinos Papanastasiou in der Jugend U15 auf den 2. Platz, Weibin Zhong belegte bei den Senioren D im Doppel den 1.Platz.
Viele zu Ehrende gab es bei der Judoabteilung, die bei „Jugend trainiert“ Podiumsplätze erreichten: es waren Olga Usachov, Vanessa Weyrich, Jule Schröder, Philip Harrer, Eric Schubauer, Nektarius Papanastasiou, Felix Schröder, Kaled Tlas und Jamal Tlas.

Wie immer hatte Thomas Schmidberger intensiv in den alten Chroniken gegraben und zu jeder Ehrungsstufe bemerkenswerte Ereignisse gefunden, hier nur Ausschnitte:
Vor 25 Jahren mussten unglaubliche Zerstörungen durch das Jahrhunderthochwasser 1999 repariert werden; durch 2100 ehrenamtliche Stunden schaffte man das für 31.000DM, das Angebot eines Unternehmers lag bei 220.000DM!

1985, vor 40 Jahren, gab es – wie früher so oft – sagenhafte Feste. Herausragend der Faschingsball unter dem Motto „Wellenschlagen“, bei dem aus dem Loch in der TSG-Hallen-Decke Helmut Volz, Willi Radlmayr und Rosa Weiss als Nixe abgeseilt wurden.

1975 fand ein Riesen-Waldfest statt mit Aufführungen der Abteilungen, mit Volleyball, Trampolinspringen, Rhythmische Sportgymnastik und einem Sieg der Fußballer über die Illertalauswahl.

1965, also vor 60 Jahren, gab es noch viele Gaststätten in Oberkirchberg, die erste Ausschusssitzung des Vereins tagte in der „Quelle“, kaum jemand kennt sie noch. Auch damals hatte ein „Jahrhunderthochwasser“ den Sportplatz mit Wasser gefüllt.
Vor 80 Jahren, Kriegsende 1945, waren jeglicher Sportbetrieb und alle Sportvereine verboten. Zum Glück wurde das schnell widerrufen und im November 1945 konnte die erste Versammlung der TSG mit Neuwahlen und dem Thema „Weihnachtsfeier“ stattfinden, also war schon damals Feiern Hauptthema des Vereins.
Die Vorbereitungen zum 125jährigen Jubiläum der TSG laufen gerade auf Hochtouren, der Vorsitzende konnte zum Abschluss schon mal auf die Veranstaltungen des Jahres 2026 hinweisen.
Zum Abschluss der Ehrungsstunde spielte wiederum das hochklassige Trio aus Senden, mit „Dahoam“ von Tobias Psaier sogar eine Weltpremiere. Außerdem luden wunderbare Schnittchen und Getränke zum Verweilen und guten Gesprächen ein.

Dank wiederum an die vielen Helfer des Deko- und Küchenteams und natürlich an den Vorsitzenden, der alles akribisch vorbereitet hatte.

Christoph Hebestreit