Unser Wanderjahr 2026 – Rückblicke von Februar bis Oktober

Heimatnahe Entdeckungen, weite Ausblicke und zwei sportliche Weitwanderungen: Unser Wanderprogramm 2026 hatte bisher viel zu bieten. Zum 125-jährigen Bestehen der TSG Oberkirchberg begleitet uns dabei ein besonderes Ziel – gemeinsam 125 Kilometer zu erwandern.

Hier blicken wir auf unsere Wanderungen und die Ziele unseres bisherigen Jahresprogramms zurück.

55. Wanderung – Zwischen Iller und Donau

Am 19. Februar startete unser Wanderjahr mit einer acht Kilometer langen Runde zwischen Iller und Donau. Dabei zeigte sich, wie viel es direkt vor unserer Haustür zu entdecken gibt.

Vom Sandhaken führte die Strecke über das Galgenfeld und das Trinkwasserschutzgebiet Rote Wand zur Illerspitze. Auch die Mündung der Weihung gehörte zu den Stationen. Die Landschaft rund um den Zusammenfluss von Iller und Donau sowie die Erläuterungen zur Geschichte und zum Verlauf der Gewässer blieben den Teilnehmenden eindrücklich in Erinnerung.

56. Wanderung – Blauer Steinbruch, Gesundheitsbrünnele und Stoffelbergkapelle

Für den 18. März stand eine Frühjahrsrunde nahe Ehingen auf dem Programm. Auf rund elf Kilometern wechseln sich Wald und offene Landschaft ab.

Zu den besonderen Stationen gehören der Blaue Steinbruch, das Gesundheitsbrünnele und die dem heiligen Christopherus geweihte Kapelle auf dem Stoffelberg. Mit knapp 750 Metern liegt dort der höchste Punkt der Tour. Rund 260 Höhenmeter umfasst die Strecke, die bei klarer Sicht weite Ausblicke ins oberschwäbische Land und bis zu den Alpen bietet.

57. Wanderung – Urspring, Lützelberg und Hohenschelklingen

Im April war unsere Gruppe rund um Urspring und Schelklingen unterwegs. Die neun Kilometer lange Runde verbindet historische Orte mit mehreren Anstiegen und schönen Aussichtspunkten.

Vom Wanderparkplatz bei Urspring führt die Strecke zunächst bergauf, anschließend hinunter zum Aachtopf und zur Urspringschule. Über den Kreuzweg geht es zur Herz-Jesu-Kapelle auf dem Lützelberg. Ein weiterer Höhepunkt ist die Burgruine Hohenschelklingen, bevor der Philosophenweg zurück zum Ausgangspunkt führt. Rund 300 Höhenmeter machen diese Runde auch zu einer sportlichen Unternehmung.

58. Wanderung – Autenrieder Salzweiher

Großes Wetterglück begleitete unsere Maiwanderung zu den Autenrieder Salzweihern. Nach einem noch frischen Start konnten wir einen warmen Frühlingstag genießen und erwischten einige der sonnigsten Stunden der Woche.

Die rund neun Kilometer lange Strecke führt durch die waldreiche Landschaft zwischen Autenried und Waldstetten. Mit nur etwa 20 Metern Höhenunterschied bietet sie eine schöne Gelegenheit, ohne große Anstrengung gemeinsam unterwegs zu sein. Die Salzweiher mit ihrer Vogelwelt gehören zu den besonderen Stationen der Runde.

59. Wanderung – Sonnenbühler Grenzgängerweg

Am 20. Mai wartete unsere erste Weitwanderung des Jahres auf uns. Anlässlich des Vereinsjubiläums nahmen wir den Sonnenbühler Grenzgängerweg in Angriff, der mit 23,2 Kilometern und 488 Höhenmetern angekündigt war.

Sonne und gelegentlich bedrohlich dunkle Wolken begleiteten uns durch blühende Wiesen, Wälder und eine Landschaft mit weiten Ausblicken. Nach rund 24 Kilometern und sieben Stunden einschließlich zweier Pausen waren alle glücklich, die Herausforderung geschafft zu haben.

Die Begeisterung war groß – und ebenso der Wunsch, eine solche lange Wanderung zu wiederholen!

60. Wanderung – Kloster Wettenhausen, Kalvarienberg und Stubenweiher

Für den 11. Juni stand eine 12,5 Kilometer lange Runde im Landkreis Günzburg auf unserem Wanderplan. Ausgangspunkt ist das Kloster Wettenhausen.

Der Weg verbindet den Kalvarienberg aus dem 19. Jahrhundert mit einem wieder aufgebauten Keltengehöft und dem Stubenweiher. Offene Landschaft und Wald wechseln sich ab; das sanfte Auf und Ab summiert sich auf etwa 200 Höhenmeter. Auf dem Rückweg bietet sich ein schöner Blick auf die Klosteranlage. Vor der vorgesehenen Einkehr war außerdem Zeit für einen Besuch der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt eingeplant.

61. Wanderung – Schattige Runde um Sießen im Wald

Eine leichte Sommerwanderung war für den 8. Juli angekündigt. Die zehn Kilometer lange Runde um Sießen im Wald kommt mit nur etwa 50 Metern Höhenunterschied aus.

Schon kurz nach dem Start an der Kirche St. Maria Magdalena bietet sich bei klarem Wetter ein weiter Blick nach Süden bis zu den Alpen. Anschließend führen die Wege durch lichte Wälder. Junge Birkenwäldchen, Fingerhut und Waldhimbeeren machen den besonderen Reiz dieser sommerlichen Strecke aus.

62. Wanderung – Auf den Gehrenberg bei Markdorf

Im August ging es auf den Gehrenberg. Am Wanderparkplatz Vogelsang begann der Aufstieg bereits mit bestem Alpenblick. Die luftige Konstruktion des Aussichtsturms verlangte eine gute Portion Schwindelfreiheit. Oben wurden wir mit einem großartigen Panorama über den Bodensee, Markdorf und die Alpen belohnt.

Nach einer Vesperpause im Schatten führte der Weg zum Gehrenbergrutsch. Mit sicherem Abstand ließ sich dort ein eindrucksvoller Blick in die Tiefe wagen. Weitere Aussichtspunkte öffneten den Blick über den Linzgau bis zum Hegau und nach Heiligenberg.

Ein etwas abenteuerlicher Pfad forderte nochmals unsere Aufmerksamkeit. Zurück am Parkplatz waren die Beine müde und der Durst groß. Im Adler-Biergarten in Äpfingen ließen wir die Wanderung bei gutem Essen und kühlen Getränken gemütlich ausklingen.

63. Wanderung – Roter Berg bei Ulm

Für September stand mit dem Roten Berg am westlichen Ulmer Stadtrand wieder ein heimatnahes Ziel auf dem Programm.

Die zehn Kilometer lange Runde verbindet breite Waldwege mit schmalen Pfaden. Zu ihren Besonderheiten gehören Mammutbäume mit einer interessanten Geschichte. Eine Waldhütte mit benachbartem Grillplatz bietet Gelegenheit für eine Pause. Gegen Ende öffnet sich der Blick auf Ulm und sein Münster. Rund 190 Höhenmeter verteilen sich auf die Strecke.

64. Wanderung – Rund um den Meteorkrater

Nach der Begeisterung über die lange Maitour folgte am 14. Oktober unsere zweite Weitwanderung des Jahres. Bei sonnigem Herbstwetter und idealen Bedingungen konnten wir den 20 Kilometer langen Meteorkraterrundweg bei Steinheim am Albuch genießen.

Die Runde beginnt im Hirschtal und verbindet Aussichtspunkte wie den Burgstall mit Knill-Wald, Wacholderheiden und dem Wental. Rund 450 Höhenmeter und etwa fünf Stunden reine Gehzeit waren angekündigt.

Die wechselnden Landschaftsformen machten die Strecke kurzweilig und ließen die müde werdenden Füße nahezu vergessen. An einem schönen Aussichtspunkt schmeckte das Mittagsvesper auf gemütlichen Bänken besonders gut – mit Blick auf Steinheim und den vor rund 15 Millionen Jahren entstandenen Krater.